Geschichte der FF Groß Gastrose


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Die Geschichte der Feuerwehr in Groß Gastrose

Schon eine märkische Dorfordnung vom 16. Dezember 1702, die an die landesherrliche Flecken-, Dorf- und Ackerordnung angelehnt war, enthielt Vorschriften zur Abwendung von Feuerschäden:

„Zur Bekämpfung vorkommender Brände hatte jeder Richter und Schulze eine Feuerspritze, einen ledernden Wassereimer und eine fertige, lange Leiter, jeder Ackersmann und Hüfner ebenfalls eine Leiter, einen fertig geschmierten Eimer und eine Laterne, der Halbhüfner einen Feuerhaken und endlich jeder Kossäte oder Einsasse eine Laterne und einen geschmierten Eimer zu halten.“

Jedes Vierteljahr sollten die Schornsteine, Feuerstellen und Rauchhäuser besichtigt und die Schäden sofort ausgebessert werden. Bei Nachlässigkeit drohte eine Strafe von einer Wispel Hafer. Die Backöfen waren nur auf dem Feld anzulegen und tagsüber zu benutzen. Es durfte nicht mit bloßem Kien oder Feuer über die Straße, in die Ställe oder Scheunen gegangen werden und das „Tobakschmauchen“ war verboten.

Die Groß Gastroser Feuerwehr gehört zu den ältesten Wehren der Region. Sie wurde Mitte des Jahres 1924 nach Aussage älterer Bürger wie beispielsweise Hermann Kunzke und Willi Hannaske gegründet. Die Initiative zur Gründung ging vom damaligen Stellmachermeister Karl Buder und vom Schmiedemeister Wilhelm Kottlick aus, wie wir der Feuerwehrchronik von Günter Fischer entnehmen konnten.

Es war am Anfang nicht ganz einfach, die Truppe von der  Notwendigkeit einer Feuerwehr im Ort zu überzeugen. Zu den Gründungsmitgliedern zählten:

Willi Duda                                Max Juhr

Richard Hapke                         Franz Merkel

Kurt Habenicht                         Willi Hanschke

Alfred Bräsel                            Erhard Schmidt

Karl Krüger                               Fritz Gulbe

Albert Richard                          Erich Marten

Hermann Kunzke                      Fritz Pötke

Paul Roßbach                          Richard Habenicht

Emil Wieder                             Gerhard Seifert

Fritz Böttcher                           Erich Noack

Helmut Dreher                          Emil Gephard

Im Jahr 1926 übernahm Fritz Gulbe die Leitung der Wehr. Einmal im Monat wurde die theoretische Ausbildung in der Gaststätte der Familie Otte durchgeführt. Die Mitgliedschaft war freiwillig, zugleich aber Ehrensache. An die Disziplin wurden hohe Anforderungen gestellt. Die Löschtechnik war noch nicht weit fortgeschritten – man arbeitete mit einer Handdruckspritze, die sowohl mit Pferde-bespannung als auch von Hand zu bewegen war. Doch die Entwicklung und der Fortschritt der Technik machte auch vor Groß Gastrose nicht Halt. Eine Tragkraftspritze (TS) wurde dank des Mühleninhabers Carl Lehmann junior im Jahre 1935/ 1936 angeschafft und incl. der Saug- und Druckschläuche in der Mühle stationiert.

Der Dienst der freiwilligen Feuerwehr bestand in der ständigen Übung jedes Einzelnen mit der vorhandenen Technik und der Zusammenarbeit der Trupp’s sowie in der Pflege der Ausrüstung und der Technik. Besonders erwähnenswert ist hier die Arbeit des Kameraden Willi Hanschke. Er arbeitete in der Feuerwehr sehr umsichtig und rege, verbesserte die theoretische und praktische Ausbildung.

Die Wasserversorgung war und ist eines der größten Probleme in der Gemeinde. Die Handdruckspritze und die Tragkraftspritze waren ein großer Fortschritt, doch die Schwierigkeiten der nicht ausgebauten Wasserversorgungsmöglichkeiten begrenzten teilweise deren Einsatz. Die Füllung der Wasservorratsbehälter musste im Ernstfall teilweise über Eimerketten gesichert werden. Eine nicht ausreichende Wassermenge verursacht einen Druckabfall bei den Spritzen und die Löschwirkung wird gemindert – wie beispielsweise bei einem Brand in Taubendorf. Die in diesem Zusammenhang zusätzlich aufgetretenen, unmotivierten Befehle der Wehrleitung verursachten ein völliges Durcheinander. Es dauerte einige Wochen, bis das Vertrauen und die Sicherheit im Umgang mit der fortgeschrittenen Technik wieder vorhanden war.

Doch die Entwicklung blieb nicht stehen. Im Territorium baute man Flachspiegelbrunnen, so auch in Groß Gastrose. In der Dorfstraße, vor dem Grundstück von Familie Siegert, ist noch heute einer zu finden und existiert seit nunmehr 1939 Jahren. Für diesen Zweck entstand auch der Wasserturm am Bahnhof Groß Gastrose. Beide Bauten stellten eine wesentliche Verbesserung bei der Brandbekämpfung dar.

Das erste Spritzenhaus stand in unmittelbarer Nähe der jetzigen Bushaltestelle zwischen dem Wohnhaus der Familie Gehring und dem Gehöft von Otto Krüger (jetzt Werner Neumann). Im Spritzenhaus waren die Handdruckspritze, die Feuerwehrleitern und die Sicherheitsleinen stationiert. Im gleichen Gebäude soll sich auch eine sogenannte Dorfzelle befunden haben. Wer, wann und warum hier einsitzen musste, konnten wir leider nicht mehr in Erfahrung bringen.

Während der Kampfhandlungen im II. Weltkrieg wurde das Spritzenhaus incl. der darin befindlichen Ausrüstungen im Jahr 1945 zerstört. Ältere Feuerwehrmitglieder berichteten, dass während der Kriegsjahre keine Aktivitäten der Feuerwehr stattgefunden hätten. Ende des Jahres 1946 wurde als Übergangslösung eine Wellblechhütte am gleichen Standort aufgestellt. Als erster Wehrführer nach dem Krieg setzte man Oskar Zech für die Jahre 1946 – 1948 ein. Unter seiner Leitung konnte wieder eine funktionsfähige Feuerwehr organisiert werden. Unter teilweise komplizierten Bedingungen wurde der Dienst wieder aufgenommen. Die Einsatzbedingungen verbesserten sich wesentlich, als die Wehr einen eigenen, mit Vollgummi bereiften, Tragkraftspritzenanhänger mit TS bekam – diese war zwar nicht neu, aber trotz einiger technischer Mängel einsatzfähig. Um die Transporte bei Einsätzen zu sichern teilte die Bürgermeisterei Pferdegespanne der Bauern und der damals in Groß Gastrose stationierten Grenzpolizei für den Ernstfall ein und verpflichtete sie somit zur Bereitschaft rund um die Uhr.

Für den Zeitraum 1949 – 1951 fand ein Wechsel des Wehrleiters statt; der Eisenbahner und Kamerad Kurt Dietrich, übernahm die Leitung. Im Jahr 1952 gab er seine Funktion an den Kameraden Heinrich Handelsmann weiter.

Es gab Höhen und Tiefen in der Entwicklung und bei der Absicherung des Brandschutzes. Auf Grund schlechter Dienstbeteiligung sollte eine Pflichtfeuerwehr eingeführt werden. Wesentliche Ursache für die Umstände, die zu diesem Vorhaben führten, war sicherlich die mangelnde Einsicht der Bürger in die Notwendigkeit einer Freiwilligen Feuerwehr und unzureichendes Verständnis für die notwendige Weiterentwicklung des Brandschutzes. Ebenso unterschätzten die Bürger die Aufgaben des Brandschutzes und es hatte sich ein allgemeines Desinteresse, bedingt durch die damaligen Gesamtumstände, entwickelt.

Durch besonders Engagement der Wehrleitung und entsprechende Überzeugungsarbeit konnte letztendlich die Gründung einer Pflichtfeuerwehr vermieden werden. Die Freiwillige Feuerwehr übernahm auch für die Zukunft die erforderliche Einsatzbereitschaft. Mit Unterstützung der Gemeindevertretung gab es Veränderungen in der Organisation und der Technik. Der MTS-Stützpunkt wurde verpflichtet, mit einem Traktor im 24-Stunden-System zum Ziehen für die Tragkraftspritze bereit zu sein. Die Pferdebespannung blieb als Ausweichvariante. Ein neues Gerätehaus erbaute die Freiwillige Feuerwehr in Eigeninitiative im Jahr 1954. Es steht auch heute noch am ursprünglichen Standort. Bereits im Jahr 1957 machte sich eine Erweiterung des Gerätehauses notwendig, da die Wehr das erste Löschfahrzeug zugewiesen bekam. Es handelte sich um ein Fahrzeug vom Typ Mercedes, offen mit Außensitzbänken und offenem Fahrerhaus und war ab sofort der ganze Stolz der Feuerwehr. Zum ersten Einsatz kam das neue Transportmittel im Jahr 1958 beim Hochwasser zwischen Briesnig, Groß Gastrose und Guben und transportierte Sandsäcke und Sand an den Ort des Geschehens. Allerdings konnte der Mercedes aufgrund seines Alters die Anforderungen, die an den Einsatz der Wehr gestellt waren, nicht mehr erfüllen. Das Beschaffen eines Löschfahrzeuges jedoch war zu dieser Zeit nicht möglich. Nur durch disziplinierten und aufopferungsvollen Einsatz aller Kräfte gelang es, die Gefahren zu bannen und den für alle notwendigen Schutz zu gewährleisten. Bedauerlicherweise hat der Mercedes den Einsatz beim Hochwasser nicht unbeschadet überstanden. Seine Verschrottung machte die Absicherung durch die MTS wieder erforderlich. Zu dieser Zeit erfolgte auch eine Umgestaltung in der Landwirtschaft und in diesem Zusammenhang übernahm die LPG „Friedensgrenze“ die Bespannung.

Die Anforderungen und Aufgaben der Wehr haben sich ständig weiter entwickelt bzw. verändert; es kamen neue Aufgaben hinzu wie beispielsweise die Brandwachen bei verschiedenen Veranstaltungen. Von 1960 bis Ende 1961 übernahm der Kamerad Werner Niemeyer die Wehrleitung. Im Anschluss daran fungierte Kamerad Richard Schneider bis Ende 1968 als Wehrleiter. Die Zuweisung eines neuen Löschfahrzeuges vom Typ Garant- LF8/ TS8 bildete den Höhepunkt des Jahres 1965. Mit der Übergabe kamen auch zusätzliche Aufgaben im Brandschutz, da nun auch außerhalb des Territoriums agiert werden musste. Aufgrund zusätzlicher Maschinisten, Einsatzfahrer und Einsatzkräfte war es notwendig, die Ausbildung auf den neuesten Stand zu bringen und sich weiter zu qualifizieren. Am 01. Januar 1969 übernahm der Kamerad Günter Fischer die Leitung der Feuerwehr.

Mit hoher Einsatzbereitschaft der gesamten Wehr wurde 1977 das Gerätehaus durch einen erneuten An- und Umbau erweitert. Das alte Löschfahrzeug wurde 1978 durch ein neues LF8/ TS8- STA auf LO 2002A ersetzt, gleichzeitig bekam die Wehr einen neuen Tragkraftspritzenanhänger als Rückfallebene, da mit dem neuen Löschfahrzeug neue Aufgaben einhergingen. Damit war die Feuerwehr wieder auf dem neuesten Stand der Technik. Neue Tätigkeitsbereiche ergaben sich und zusätzliche Aufgaben mußten in der Zivilverteidigung übernommen werden. Hierfür wurde die Bezeichnung „Territoriale Einsatzkräfte“ in das Leben gerufen.

Durch die Ausstattung mit dem Löschfahrzeug und der dadurch bedingten Mitgliedschaft in der „Territorialen Einsatzgruppe“ wurde die Wehr jetzt auch zu großen überregionalen Einsätzen gerufen, die zum Teil ziemlich an die Substanz der Einsatzkräfte gingen, es waren zum größten Teil Waldbrandeinsätze. Der größte und kräftefordernde Einsatz war der Waldbrand  in der Umgebung von Weißwasser im Jahr 1979 – er dauerte 10 Tage lang. Die Bereitschaft zur aktiven Mithilfe war bei allen Kameraden sehr gut. Doch auch in den Jahren danach waren wir des öfteren in diesem Gebiet zur Bekämpfung von größeren Waldbränden im Einsatz.

Neue Technik und die sich ändernde Wirtschaftsstruktur in der Landwirtschaft sowie die Mitverantwortung für das sich entwickelnde Chemiefaserwerk in Guben machten die ständige Weiterbildung und Qualifizierung unabdingbar.

Veränderte Bedingungen im vorbeugenden Brandschutz spiegelten sich in den wichtigsten Forderungen wie folgt wieder:

–       Schulung der Hausbrandschutzverantwortlichen

–       Durchführung von operativ-taktischen Studien

–       Ermächtigung von Kameraden zu Kontrollen im vorbeugenden Brandschutz

–       Ausbildung der Arbeitsgruppe „Junge Brandschutzhelfer“

–       Sicherung der Einsatzbereitschaft rund um die Uhr

–       Einbeziehung der Kräfte der LPG und der ansässigen Betriebe

Die genannten Aufgaben wurden durch intensive Zusammenarbeit mit dem Rat der Gemeinde realisiert.

Im Sommer 1981 hatte die Wehr die nächste große Bewährungsprobe zu bestehen- ein schweres Hochwasser stellte mit all seinen Tücken eine richtig große Herausforderung für die Kameraden und die Dorfbewohner dar, es fehlten ca. 400m Neißedamm, die auf Grund der planmäßigen Sanierung abgetragen wurden und nun in aller Eile wieder aufgeschüttet wurden. Das Wasser stand in einigen Bereichen schon über der Deichkrone und wurde nur durch die aufgestapelten Sandsäcke am Überspülen der Krone gehindert. Das Wasser des Eilenzfließes stand schon in der Kossackenstrasse, nach 4 Tagen unermüdlichen Einsatzes aller Beteiligten konnte die schlimmste Gefahr gebannt werden, wir hatten eine Überschwemmung unseres Ortes verhindern können.

Vom September 1981 bis zum Juni 1983 leitete die Wehr der Kamerad Rainer Noack, bevor sie bis zum September 1992 wieder vom Kameraden Günter Fischer übernommen wurde. Die Wiedervereinigung Deutschlands im Jahr 1989 und die damit verbundene politische Wende haben auch für die Arbeit in der Feuerwehr Veränderungen gebracht. Die Freiwillige Feuerwehr unterstand zwar nach wie vor der Befehlsstruktur, die Leitung konnte jedoch ab sofort frei gewählt werden. Funktionspläne wurden in der darauf folgenden Zeit nach den neuen Strukturen erarbeitet. Bevor die entsprechenden gesetzlichen Bestimmungen den örtlichen Gegebenheiten angepasst wurden, musste eine Zeit der unklaren Verhältnisse überbrückt werden. Es gelang jedoch zu jeder Zeit, die Brandbereitschaft und damit die Bevölkerung abzusichern.

Für die Funktion des Wehrleiters ab 18.09.1992 konnte der Kamerad Rudi Noack gewonnen werden. Er füllte das Amt bis zur Übernahme durch Kamerad Jörg Fischer am 01. Mai 1994 aus. In dessen Händen liegt auch noch zum heutigen Zeitpunkt die Leitung der Freiwilligen Feuerwehr Groß Gastrose. Das Einsatzgebiet reicht heute von Schlagsdorf bis Grießen und erstreckt sich in westlicher Richtung über die gesamte Gemeinde Schenkendöbern.

1994 bekam die Wehr ein gebrauchtes TLF 16/20 auf W50 übergeben. Dieses Fahrzeug war uns bis zum Jahre 2012 ein treuer Begleiter im gesamten Spektrum unseres Dienstes zum Schutz von Leib und Leben der Bürger unserer und der umliegenden Gemeinden. Regelmäßig arbeiten die Gastroser an der Ausbildung des Nachwuchses. Seit dem Jahr 1997 bestehen freundschaftliche Verbindungen zwischen der Freiwilligen Feuerwehr Groß Gastrose und der Feuerwehr in Trzebiechów. Mit der Feuerwehr in Markosice (Markersdorf) besiegelte man die gemeinsame Zusammenarbeit seit 1996 durch einen Vertrag über partnerschaftliche Zusammenarbeit am 8. Dezember 2004. Diese Kameradschaft wuchs von Anfang an stetig und gipfelte mit dem Gewinn des „Sails of Papenburg“- einer der höchsten Auszeichnung der AGEG für grenzüberschreitende Zusammenarbeit im grenznahen Raum in ganz Europa. Diesen Preis bekamen wir im September 2011 in Kursk überreicht.

Weitere Aktivitäten ergeben sich für die Gastroser Feuerwehr im dörflichen Leben. Das jährliche Osterfeuer sichern die Kameraden ebenso wie sie für die Organisation des Maibaumstellens verantwortlich zeichnen. Der Versorgungsstandort am Neißedamm zu Himmelfahrt ist mittlerweile legendär, er wurde im Jahr 2003 von den Kameraden ins Leben gerufen, da sich die „Unfälle“ bei den sonst üblichen Ausfahrten mit dem Fahrrade zu diesem Feiertag häuften und nicht zuletzt sich seitens der Lebensgefährtinnen der Kameraden Klagen über das wiederholte Fernbleiben der „Herrschaften“ und dem nachfolgenden „Pflegebedarf“ sehr stark zunahmen. So schlagen wir seit diesem Tage zwei Fliegen mit einer Klappe, es gab keinen „Unfall“ mehr, die Frauen sind bei uns und wir haben alle Spaß mit dem positiven Nebeneffekt, dass wir noch unsere Vereinskasse mit den Einnahmen aufbessern können. Das regelmäßig stattfindende Dorffest ist ohne die Freunde in ihren dunklen Uniformen und roten Fahrzeugen undenkbar. Seit unserem 80- jährigen Jubiläum im Jahre 2004 begehen wir alle 5 Jahre ein Feuerwehrfest auf unserer Lieblingsfeierwiese an der Neiße.

Seit dem Jahr 1999 geht Groß Gastrose einen speziellen Weg, um die finanzielle Lage der Freiwilligen Feuerwehr zu verbessern und deren Beteiligung an den genannten Ereignissen sicher zu stellen. Es wurde am 26. November 1999 der Feuerwehrverein mit 22 Mitgliedern gegründet. Ab diesem Tag gehörten zum Vorstand:

1. Vorsitzender                         Reinhard Schulz

1. Stellvertreter                         Bodo Arend

2. Stellvertreter                         Karsten Mathe

3. Stellvertreter                         Thomas Gulbe

Kassenwart                                Harald Lehmann

Schriftführer                               Ralf Kluge

Die Eintragung in das Vereinsregister erfolgte am 16. Februar 2000 unter der Bezeichnung „Feuerwehrverein Groß Gastrose e.V.“. Fast alle Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr sind auch Mitglied des Vereins, seit geraumer Zeit sind die jeweiligen Lebensgefährten der Vereinsmitglieder automatisch auch Mitglieder, eine sehr gute Entscheidung, die sehr viele Synergieeffekte brachte. Der Feuerwehrverein engagiert sich, außer bei dem bereits Genannten, zusätzlich bei der Pflege der Soldatengräber und übernimmt bei Bedarf das Ausschneiden von Bäumen in der Gemeinde. Bei all seinen Aktivitäten ist der Verein auf die Sponsorenunterstützung angewiesen, welche hauptsächlich aus den Unternehmen der näheren Umgebung kommen. Der Feuerwehrverein trägt seit seiner Gründung zur Stabilisierung der Freiwilligen Feuerwehr bei und unterstützt insbesondere die Nachwuchsarbeit. So wurde beispielsweise der Kauf der Uniformen für die Jugend durch den Verein finanziert.

Vorstand nach Neuwahl 2013:

Vereinsvorsitzender: Nils Schulze

Stellvertreter:            Benjamin Märksch; Jörg Fischer

Kassenwart:              Günter Fischer; stellv. Kassenwart: Mathias Krämer

Schriftführer:             Reinhard Schulz

Mit großer Begeisterung übernahmen die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr im Juni 2005 ein vom Druidenorden gesponsertes Rettungsschlauchboot – RTB 1 – mit 30 m Leinen und einem Rettungsring. Das Boot wurde mittels der obligatorischen Sektdusche auf den Namen „Rosi 1“ getauft und anschließend die Jungfernfahrt auf der Neiße durchgeführt. Jetzt konnten auch spezielle Aufgaben zur Unterstützung der Landes- und Bundespolizei wahrgenommen werden. Es hat uns schon bei den skurilsten Einsätzen begleitet- siehe unten

Im Dezember 2011 holten wir unser neues Einsatzfahrzeug, ein TLF 20-40 Staffel, vom Aufbauhersteller MAGIRUS in Weisweil ab, ein weiterer Höhepunkt in unserer Feuerwehrgeschichte, denn so oft ist solch ein Ereignis in der Geschichte einer Freiwilligen Feuerwehr nicht. Es wird jetzt für die nächsten 20- 30 Jahre unser Weggefährte und Arbeitsmittel bei allen Einsätzen die uns noch erwarten sein, – möge er uns immer wieder gesund von unseren Einsätzen zu unseren Familien zurückbringen und nicht im Stich lassen.

Im Sommer des Jahres 2012 wurde unser Projekt: Um- und Ausbau eines bestehenden Gebäudes zum deutsch- polnischen Feuerwehrzentrum durch den Begleitausschuß bewilligt und die Baumaßnahmen konnten beginnen. Siehe: Projektseite. Unser Gebäude wurde am 21.09.2013 im Beisein des Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg und anderer hochrangiger Persönlichkeiten festlich eingeweiht. Somit erhielten wir beste Bedingungen um unseren Feuerwehrdienst zu verrichten. Bereits vor der Einweihung „mussten“ oder konnten wir unser neues Domizil auf seine Gebrauchsfähigkeit testen- im Sommer 2013 hatten sich kurz hintereinander zwei größere Hochwassersituationen an der Neiße ereignet und wir nutzten es als Standort der TEL sowie als Verpflegungsstützpunkt für unsere unermüdlichen Helfer. Fazit- Test bestanden, es gab keine Probleme.

Am 14.06.2014 begehen wir unser 90- jähriges Jubiläum im Rahmen des Dorffestes mit den Kameraden unserer befreundeten- und Partnerwehren sowie den Bürgern der umliegenden Ortschaften aus Deutschland und Polen auf „unserem“ Festgelände, einem lauschigen Plätzchen auf den Neißewiesen. Siehe: Flyer Jubiläum 

Das Jubiläum war bis auf ein paar nasse Überraschungen von oben eine sehr gelungene Veranstaltung siehe: Beitrag zum Jubiläum.

Am 08.08.2014 wurde durch die Mitgliederversammlung für die Dauer von 6 Jahren eine neue Ortswehrführung bestellt. Diese setzt sich wie folgt zusammen:

Ortswehrführer: Kam. 1. Hbm Jörg Fischer

stellv. Ortswehrführer: Kam. Lm Benjamin Märksch

 

 

 

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